Live is either Daring Adventure or nothing at all // Nike Marketing Video & On the road Verfilmung
Gestern hat mich mein Kommilitone Lukas auf dieses neue Nike Video aufmerksam gemacht, das bei Youtube im Moment unglaublich viel angeklickt wird. So viel Freigeist kann gute Werbung also auch vertragen.Während meines Auslandssemesters in Kalifornien habe ich mich in einem Popculture Kurs mit ähnlichen Werbekampagenen von Diesel (BE STUPID) und LEVIS (GO FORTH!) auseinander gesetzt. Das Nike Video kann man, obwohl es noch etwas “roher”, ungeschliffener und realer ist, nahtlos in diese Art der Kampagnen einreihen, die mit der ständigen Suche nach dem Sinn des Lebens und dem unbändigen Wunsch nach Freiheit spielen.
Werbung wie diese wird genährt von der Sehnsucht nach Abenteuer. Vom Suchen nach dem eigenen Platz im Leben, vom Fernweh und auch vom American Dream, der noch immer verspricht “Du kannst alles werden was du willst, wenn du deine Chance im Leben nutzt.” Passenderweise wurde jetzt auch noch Jack Kerouacs on the Road (sehr vielversprechend mit Sam Riley in der Hauptrolle) verfilmt und wird wohl bald in die Kinos kommen. Hier schließt sich dann auch irgendwie der Kreis. Alle Kampagnen spielen immer mit dem Wunsch sich aus den festgesetzten gesellschaftlichen Grenzen zu befreien und loszulaufen. Ob wie bei Jack Kerouac “on the road” oder wie beim Nike Video “in the air” ist nicht wichtig. Der Weg ist das Ziel, oder wie Jack Kerouac sagt “We were all delighted, we all realized we were leaving confusion and nonsense behind and performing our one noble function of the time, move.” ( On the road: chapter 6)
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Tags: Film
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Moonrise Kingdom // Hurra! Endlich ein neuer Wes Anderson Film
Das ein Zug auf Schienen in Indien verloren gehen kann, habe ich erst durch Wes Andersons Darjeeling Limited gelernt. Von seinem neuen Film “Moonrise Kingdom”, der im Mai das 65. Internationale Fim Festival von Cannes eröffnet, erhoffe ich mir deshalb mindestens einen genauso kuriosen Erkenntnisgewinn. Im veröffentlichten Trailer geben sich, eigentlich wie immer, die für Wes Anderson Filme typischen Schauspieler wie Bill Murray und Jason Schwartzman die Klinke in die Hand. Es wird also hoffentlich mindestens genauso verrück,t wie in The Royal Tenenbaums, Hotel Chevalier, Rushmore oder The Life Aquatic with Steve Zissou. Wer diese Filme bisher noch nicht gesehen hat, sollte sich damit unbedingt die Wartezeit auf Moonrise Kingdom verkürzen und in die wunderbare Filmwelt des Wes Anderson einsteigen. Wie Owen Wilson in Darjeeling Limited so schön sagt ” I think we have the chance to make this kind of a life changing experience and I think that we need it!”
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Warten auf Don Draper // I am Mad about Mad Men // Endlich Season 5
Zwei Jahre sind eine lange Zeit um auf die Weiterführung einer Serie zu warten. Dass ich mal so verrückt nach einer Serien sein würde, hätte ich auch nicht gedacht. Ich habe Bücher und gute Indie Filme jeglichen Serien immer vorgezogen. Zwischendurch war da zwar mal ein großes Interesse an “In Treatment”, einer sehr zu empfehlenden HBO Sendung, aber auch die hat mich irgendwann, wie fast alle Sendungen gelangeweilt. Serienmäßig war dann deshalb bei mir Funkstille, bis dann schließlich Don Draper, Sterling Cooper und der Rest der 50er Jahre Mad Men Werberselite von der New Yorker Madison Avenue aufgetaucht sind. Von der Pilotfolge an, war es dann um mich geschehen. Zu Beginn der dritten Staffel ist die Mad Men Manie dann auch nach Deutschland übergeschwappt und es haben plötzlich erstaunlich viele Jungs in Anzuge mit Fliege in irgendwelchen Szene Bars Whisky oder Martini bestellt und versucht dabei ansatzweise wie Don Draper zu wirken.
Sterling Cooper, alias John Slattery beim Surfen in Malibu nicht so ellegant wie in Mad Men…
Nach einigen Turbulenzen in der letzten Staffel, ist die Serie inzwischen in den 60er Jahren angekommen.Die Röcke sind kürzer und ein Teil der Frauen Twiggy ähnlicher. Das Büro ist kleiner dafür rauchen und trinken alle immer noch genau so viel wie früher. Auf der Straße finden die ersten Bürgerrechtsproteste statt und die Sache mit der Liebe ist immer noch nicht einfacher geworden als in den 50er Jahren. Mit anderen Worten, wir befinden uns in wilderen Zeiten. Nachdem ich die neue Folge gesehen habe und sich beim Beginn der Titelmelodie ein Gefühl des nach Hause Kommens eingestellt hat, freue ich mich auf die nächsten Wochen mit Don Draper, Peggy, Joan und muss wohl langsam wirklich zugeben, I am mad about Mad Men. Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat in die Serie reinzuschauen sollte das unbedingt tun, hier ein Sample der besten Ausschnitte aus den letzten Folgen, und wer zum aktuellen Sendungsbeginn noch eine Fliege oder einen gut geschnitten Anzug braucht, sollte wahlweise mal bei Herr von Eden oder Edsor Kronen oder einem guten Vintageladen vorbeischauen.
Neues the Doors Video // Klaut euren Freunden die Rollbretter und entrostet eure Skatekünste.
The Doors gehören irgendwie schon immer zu meinem Leben. Als ich das letzte Jahr alleine in Amerika war, habe ich immer wieder viele der alten Songs gehört. So haben sie mich von New York, wo die Jungs immernoch aussehen wie Jim Morrison vor 20 Jahren, bis nach Kalifornien ins Skate und Surfparadies begleitet. Für mich sind sie deshalb für immer mit dem Geräusch von auf Aspahlt rollenden Skateboards verbunden. Das die noch übrig geblieben Doors Mitglieder Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore die selbe Assoziation haben, hätte ich trozdem irgendwie nicht gedacht. Mit einem neuen Skatevideo zu “LA. Woman” haben sie jetzt für mich den Vogel abgeschossen. Am liebsten würde ich ins nächste Flugzeug springen um mit den Doors im Ohr in Venice Beach die eingerosteten Skatekünste meiner Jugend wieder aufzufrischen.
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Today my Heart Beats British // Doc Martens “First and Forever” Agyness Deyn Kampagne
Mein Leben lang habe ich immer mindestens ein paar Doc Martens im Schrank gehabt, in Rot, Marineblau, Braun und mit englischer Flagge. Sie sind für mich Der Inbegriff meiner Kindheit und Jugend. Doc Martens waren DIE Schuhe zum Bäume klettern, für Punk Konzerte, das erste Mal verlieben und England Besuche. Ohne Doc Martens hätte ich vermutlich irgendwann auf so manchem Konzert mit 14 ein paar gebrochene Zehen davon getragen und mich außerdem nur halb so Englisch gefühlt, wie mit den Schuhen. Auch wenn ich sie heute nicht mehr häufig trage, steht doch immer noch ein Paar bei mir im Schrank. Erinnert habe ich mich heute daran, als ich diese von David Slijper fotografierte “First and Forever” Werbekampagne mit Agyness Deyn gesehen habe. Am liebsten würde ich sofort die Schuhe ins Handgepäck schmeißen und nach London fliegen. Today my heart beats British.
(Alle Fotos via First and Forever)
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Tags: England, Jugend, Musik
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Der Preppy Style // Your Pet is as important as your Polo Shirt
Ich haben mich für euch in Berlin auf der Bread and Butter umgesehen um herauszufinden, was denn wohl im Winter 2012// 2013 in Mode kommt. Wie es sich schon langsam die letzten zwei Jahre in den Sommerkollektionen angekündigt hat, wird der sogenannte “Preppy” Style oder College-Look weiter in Mode bleiben und noch mal richtig an Fahrt aufnehmen. Deshalb haben ich mich für euch auf die Spur des Prepdom begeben und diese Stilrichtung mal etwas genauer unter die Lupe genommen. Was ist “Preppy”? Wie wird man das? Was braucht man dazu und woher kommt diese Stilrichtung eigentlich?
Prepp kommt ursprünglich von der amerikanischen Ostküste und bezieht sich auf den Stil, den man hauptsächlich an den so genannten “preparation” oder boarding schools trug, auf die man von seiner alteingesessene Familie geschickt wurde. Zur Blütezeit des Preppy Looks in den 60er Jahren galt deshalb noch die Regel: Preppy wird man nicht, Preppy ist man. Zum Preppy Look der damaligen Zeit gehörte deshalb durchaus ein Familienbesitz in den Hamptons, der Besuch eines Ivy League Colleges und ein immer leicht verzauster aber doch sehr teurer und hoch qualitativer Kleidungslook bestehend aus Chino Hosen, Kaschmir Pullovern, Polo Hemden, Sommeranzügen und Segelschuhen.
Die zweite große Preppy Welle brach dann in den 80er Jahren los und wurde vor allem durch Marken wie Tommy Hilfiger, Ralph Lauren und Lacoste vorangetrieben. Zu dieser Zeit erschien schließlich auch The official Preppy Handbook von Lisa Birnbach, dass dass Preppy Dasein entmystifizierte und eine klare Anleitung zum Preppy werden bot. Von P-wie Pet – „Having the right pet is as important as having the right polo shirt- and the true Prep pet ist the dog“ bis W-wie Where to shop ist in diesem Buch alles zu finden was den Stil ausmacht. Seit den 80er Jahren ist der Preppy Stil also nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken.
Sein letztes großes Rivival hatte der Preppy dann vor 2 Jahren, wo auch schließlich eine neu Auflage des Preppy Handbooks erschien. Zum Preppy sein braucht man jetzt zwar kein Segelboot mehr im Hafen, die verwuschelte Frisur, die aussieht als würde man gerade von einer sportlichen Aktivität aus dem Country Club kommen ist aber auch heute nicht zu verachten. Interpretiert wird der Stil heute durchaus etwas bunter als in den 50er Jahren, wie uns unser Studio Gast und moderner Preppy Jürgen Muckenschnabel im Interview erklärt hat. Es gibt allerdings jetzt auch immer noch einen großen Unterschied zwischen richtigen Preppies und solchen die sich eher am Gossip Girl Look orientieren. Jürgen beschreibt das so, „ich würde mich eher als den lockeren Typ bezeichnen, natürlich gibt es auch Leute, die die Sachen etwas spießiger tragen, denen merkt man dann aber an das alles zu perfekt ist, die Kleidung sieht zu neu aus. Preppies haben meistens sehr abgerockte Kleidung, die aber trotzdem mal ordentlich im Preis war und von der Qualität auch sehr vernünftig ist. Leute die es eben nur gewollt machen sind die, die nur Ralph Lauren aus der neuen Kollektion kaufen. Echte Preppies tragen auch Sachen in denen ihr Großvater rumgelaufen ist“. Wenn ihr also Preppy werden wollt, werft doch erst mal einen Blick in den Familienkleiderschrank im Sommerhaus in den Hamptons, lasst den Familienhund eine Runde auf dem Kaschmir Pullover übernachten und lauft ein bisschen mit den Segelschuhen durchs Wasser, damit sie den authentischen abgerockten Look bekommen, der für den Stil einfach ausschlaggebend ist.
Dieser Artikel gehört zur “Preppy Style” Sendung von Welle20 bei Radio Alex 88.4 in Berlin // Gesendet am 03.02.2012
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Die Frage nach dem sein // oder was machen wir hier eigentlich?- Nächtliche, Geheime, studentische Kreativitätsausbrüche an der Zeppelin Universität
Es ist schön wieder an der Zeppelin Universität angekommen zu sein. Besonders wenn man den Blick aus der Bibliothek auf den Bodesee genießt, oder mal wieder über ein über Nacht aufgetauchtes Kunstprojekt in der Uni stolpert, irgendwie fühlt man sich gerade dannn wieder richtig zu Hause. Spontane, studentischen Kreativausbrüche kommen an einem Ort wie diesem allerdings mit beruhigender Regelmäßigkeit vor. Im dritten Semester waren es wunderbare Flugpostkarten mit universitären Weisheiten, die wie von Zauberhand an dem zentralen Punkt, der roten Treppe auftauchten. Im vierten Semester gab es Plakate, die überall in einem Stockwerk während der Prüfungszeit an die Wände tapeziert wurden. Zum Anfang dieser Woche ist dann das neueste Projekt über Nacht an alltäglichen Universitätsorten aufgetaucht. Bestehend aus Fragen und Aussagen, die versteckt auf Treppenstufen, an Türen oder Spiegeln angebracht sind. Viele der Aussagen lassen schmunzeln oder regen zum Nachdenken an. Verknüpft sind sie anscheinend alle mit der Frage “Was tun wir hier?”, die man nicht unbedingt nur Universitätsbezogen sehen muss, schließlich hat sich das wahrscheinlich schon mal jeder in der ein oder anderen Situation gefragt. Es ist jedenfalls sehr schön, dass es diese kleinen, beim Betrachter erzwungenen künstlerischen Gedankenpausen plötzlich gibt. Auch wenn ihr selbst nicht auf Spruchentdeckungsreise gehen könnt, möchte ich euch ein paar der Sprüche nicht vorenthalten (Ich glaube ich habe selbst auch noch nicht alle gefunden…)
// ENTSCHEIDEST DU SELBST // IRRST DU DICH VIELLEICHT DOCH // WOFUER LEBST DU UND GEFAELLT DIR DAS // DAS SCHIFF LIEGT SICHER IM HAFEN, ABER WURDE ES DAFUER GEBAUT // IST SO NICHT ALLES VIEL SCHWIERIGER // WOFUER HASST DU DICH // WIE OFT SCHAUST DU WEG // WAS BLEIBT UEBRIG // WEISS ES JEMAND// WANN GIBTS ABENDBROT // STELLST DU DICH DEN FRAGEN DES LEBENS // FUER WAS SCHLAEGT DEIN HERZ // WORAUF KOMMT ES WIRKLICH AN // WAS BEWAHRST DU DIR // UND WAS MACHEN WIR JETZT MIT DEM ANGEBROCHENEN LEBEN // WAS VERRATEN DEINE AUGEN // WIE GROSS IST DEINE REALITAET //ERINNERST DU DICH // UNTER UNS WAS FUEHLST DU WIRKLICH // WO SOLL DAS HINFUEHREN // IST MAN WENN MAN SICH NIE BESCHWERT AM ENDE WIRKLICH UNBESCHWERT // WELCHEN RUBIKON UERBERSCHREITEST DU // WOFUER LIEBST DU DICH // WIE SINNVOLL IST DAS EIGENTLICH ALLES – MOMENT WER ENTSCHEIDET EIGENTLICH ÜBER SINN // WAS BEDEUTET DAS EIGENTLICH ALLES //
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Über den Wolken muss die Freiheit wohl Grenzenlos sein… // Tomás Saracenos “Cloud Cities”- Vision im Berliner Hamburger Bahnhof
In der Zukunft gibt es keine spitzen Gegenstände. Gürtel, Ohrringe oder Uhren sind in der Zukunfts- Vision, die der Künstlers Tomás Saraceno in Gestalt der “Cloud Cities” entworfen hat nicht existent, weil sie die schöne Utopie sofort zum Platzen bringen könnten. Die von Saraceno in Berlin im Hamburger Bahnhof ausgestellten ” Cloud Cities” sind nämlich riesige schwebende Luftblasen, in denen man aus mehreren Metern Höhe eine andere Perspektive auf die Welt bekommt. Saraceno schafft es mit seiner begehbaren Utopie unser Veständnis von Raum, Zeit und Statik zu überwinden und stellt so auf eine spielerische Art und Weise unsere aktuellen (geerdeten) gesellschaftlichen Werte in Frage.
Das Gefühl der Freiheit stellt sich jedenfalls sofort ein, wenn man über eine große Treppe in eine der meterhohen Luftblasen steigt und sich dem Gefühl der Grenzenlosigkeit hingibt. Wenn diese “Netzwerkfantasie” Saracenos wirklich irgendwann Realität werden sollte, würde ich für dieses ungewohnte Gefühl der Freiheit durchaus alle spitzen und Seifenblasen gefährdenden Gegenstände gerne auf dem Boden der Tatsachen zurück lassen.
Die Ausstellung dauert noch bis zum 19 Februar // Hamburger Bahnhof – Berlin //
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Tags: Berlin, Zukunft
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Das war 2011 // You’ve got heart and you go in your own way
Das war es jetzt also fast. 2011- Ein chaotisches Abenteuerjahr geht mit voller Geschwindigkeit seinem Ende zu. Für mich und den Blog war es ein wichtiges Jahr. Zuhause durfte ich im Mai in Köln das bisher beste Interview meines Lebens mit Noah And The Whale führen, bevor es dann im Sommer für 3 Monate nach New York ging. Dort bin ich dann alleine durch die Straßen gestreift, habe während des East Village Radio Praktikums gelernt, dass Frank Sinatra wirklich recht hatte, als er gesungen hat “If you can make it there, you can make it anywhere”. Habe in der Stadt, die wirklich niemals schläft, außerdem herausgefunden, dass die richtige U-Bahn in New York nie dann fährt wenn man sie braucht, dass ein Erdnussbuttterregal in einem amerikanischen Supermarkt zu einer halbstündigen Entscheidungsüberforderung führen kann und dass alleine sein in so einer großen Stadt das Beste ist, was einem passieren kann.
Im Juni ging es dann zum Auslandssemester nach Kalifornien. Dort habe ich mich ins amerikanische Surfer- und Studentenleben gestürzt. Bin um sechs Uhr morgens ohne Murren aufgestanden um mit neuen Freunden beim Sonnenaufgang zu surfen und habe außerdem gelernt, wie man Beerpong spielt und mit echten amerikanischen Collegedramen umgeht. Das wichtigste war allerdings, dass ich gemerkt habe, wie man mit der besten Familie Zuhause und den richtigen Freunden jeden “Mist” trotz neun Stunden Zeitverschiebung durchstehen kann. Dank der kalifornischen Lebensweise kann ich jetzt manche Dinge auch ein bisschen entspannter sehen und werde 2012 die Surfer Lebenseinstellung ein bisschen mit in den Alltag nehmen und Probleme einfach wie zu große kalifornische Wellen anpaddeln. Frei nach dem Motto: “Augen zu und durch”, denn genau wie beim Surfen wird schon alles irgendwie gut gehen, wenn man erst Mal auf der Welle steht.
Da Musik 2011 natürlich wie immer eine große Rolle gespielt hat, möchte ich euch natürlich auch nicht meine 3 besten Songs des Jahres vorenthalten. Am meisten erstaunt haben mich dieses Jahr neben Noah And The Whale Metronomy, mit denen ich in New York durch die Nacht gezogen bin, The Bay ist aber nicht nur deshalb für mich einer der besten Songs des Jahres
Ein weiterer Song, der mich allerdings im Remix wesentlich mehr überzeugt hat, als im Orginial stammt von Gotye. Die Feststellung “Now you’re just somebody that I used to know” ist vielleicht auch für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse des letzten Jahres gewesen.
In meine Jahres Top 3 haben es dann natürlich auch Noah and the Whale geschafft, die für mich die Band des Jahres sind. Das “You’ve got heart and you go in your own way”, ist vielleicht das Songzitat das am Besten auf dieses Jahr zu trifft. Insgesamt war 2011 ein schönes und aufregendes Achterbahn- Jahr. Auf zu neuen Abenteuern L.I.F.E.G.O.E.S.O.N. 2012.
Ausbruch aus der Bibliothekslangeweile // Ein wunderbares Potrait über einen alten Klavierladen in Paris
Wenn man wie ich gerade seit acht Stunden in der Biblitothek am finalen Paper des Semesters sitzt werden Blogs, Webseiten und Vimoe plötzlich ungleich interessanter und attraktiver als sie es sonst sind. Alle zwei Stunden gönne ich meinen grauen Zellen dann mal eine Pause und such nach spannenden Dingen zum Ablenken. Heute bin ich dabei über dieses wunderbare Klavierladenpotrait aus Paris gestolpert. Das Video hat meine Vorfreude auf Europa noch ein bisschen mehr bestärkt. Hier in Amerika findet man nämlich meistens nur riesige Einkaufscentren und Shopping Malls, die jegliche Individualität und charme vermissen lassen. Barnes and Noble ist eben nicht das selbe, wie ein Buchladen mit Seele um die Ecke.





















