Give me a waterfall, give me a beach, give me a phone call, I'm not hard to reach// First days in New York

Schulbus in der Nachabarschaft Die nächsten 2 Monate tausche ich Bodenseeapfel gegen Big Apple. Statt in Friedrichshafen wohne ich jetzt seit 2 Tagen in einem WG Zimmer  in Williamsburg. Das ist ein Stadtteil, der schon zu Brooklyn gehört, den man aber von Manhatten aus mit dem L-Train super erreichen kann. Williamsburg ist toll. Viele kleine Kirchen, Geschäfte  und Delis, die mit Liebe geführt werden, Straßen mit ganz vielen Bäumen und Vogelzwitschern beim Aufstehen. "Nach Hause" zu fahren, wenn man den ganzen Tag durch Downtown gelaufen ist (und man Abends das Gefühl hat man bräuchte ein Paar neue Füße)  ist deshalb auch ein echt irres Erlebnis. Williamsburg ist  eine Art  kreatives, stressfreies  New Yorker Hipster Paralleluniversum (hier gibt es in der ARD Mediathek eine tolle kurze Dokumentation über den Stadtteil) Die Leute latschen locker durch die Gegend (in Manhatten scheint jeder immer ein Ziel vor Augen zu haben) und bleiben auch mal gerne stehen, wenn man eine Frage nach dem Weg hat. Da ich hier ja zum Praktikum  bin, war dann gestern auch schon mein erster Arbeitstag beim East Village Radion, ich habe  meinen ersten Artikel, eine Album Besprechung von Herman Dune für die Website geschrieben. Die Album Rezension könnt ihr  hier lesen. Ein richtig tolles Sommer Album, mit einer Songzeile, die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht, weil sie so gut ist: “give me a waterfall/give me a beach/give me a phone call / I‘m not hard to reach“