Das war 2011 // You've got heart and you go in your own way

Das war es jetzt also fast. 2011- Ein chaotisches Abenteuerjahr geht mit voller Geschwindigkeit seinem Ende zu. Für mich und den Blog war es ein wichtiges Jahr. Zuhause durfte ich im Mai in Köln das bisher beste Interview meines Lebens mit Noah And The Whale führen, bevor es dann im Sommer für  3 Monate nach New York ging. Dort bin ich dann alleine durch die Straßen gestreift, habe während des  East Village Radio Praktikums gelernt, dass Frank Sinatra wirklich recht hatte, als er gesungen hat "If you can make it there, you can make it anywhere". Habe in der Stadt, die wirklich niemals schläft, außerdem herausgefunden, dass die richtige U-Bahn in New York nie dann fährt wenn man sie braucht, dass ein Erdnussbuttterregal in einem amerikanischen Supermarkt zu einer halbstündigen Entscheidungsüberforderung führen kann und dass alleine sein in so einer großen Stadt das Beste ist, was einem passieren kann.

Im Juni ging es dann zum Auslandssemester nach Kalifornien. Dort habe ich mich  ins amerikanische Surfer- und Studentenleben gestürzt. Bin um sechs Uhr morgens ohne Murren  aufgestanden um mit neuen Freunden beim Sonnenaufgang zu surfen und habe außerdem gelernt, wie man Beerpong spielt und mit echten amerikanischen Collegedramen umgeht. Das wichtigste war allerdings, dass ich gemerkt habe, wie man mit der besten Familie Zuhause und den richtigen Freunden jeden "Mist" trotz neun Stunden Zeitverschiebung durchstehen kann. Dank der kalifornischen Lebensweise kann ich jetzt manche Dinge auch ein bisschen entspannter sehen und werde 2012 die Surfer Lebenseinstellung ein bisschen mit in den Alltag nehmen und Probleme einfach wie zu große kalifornische Wellen anpaddeln. Frei nach dem Motto: "Augen zu und durch", denn genau wie beim Surfen wird schon alles irgendwie gut gehen, wenn man erst Mal auf der Welle steht.

 

Da Musik 2011 natürlich wie immer eine große Rolle gespielt hat, möchte ich euch natürlich auch nicht meine 3 besten Songs des Jahres vorenthalten. Am meisten erstaunt haben mich dieses Jahr neben Noah And The Whale  Metronomy, mit denen ich  in New York durch die Nacht gezogen bin, The Bay ist aber nicht nur deshalb für mich einer der besten Songs des Jahres

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Ein weiterer Song, der mich allerdings im Remix wesentlich mehr überzeugt hat, als im Orginial stammt von Gotye. Die Feststellung "Now you're just somebody that I used to know" ist vielleicht auch für mich eine der wichtigsten  Erkenntnisse des letzten Jahres gewesen.

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In meine Jahres Top 3 haben es dann natürlich auch Noah and the Whale geschafft, die für mich die Band des Jahres sind.  Das "You've got heart and you go in your own way", ist vielleicht das Songzitat das am Besten auf dieses Jahr zu trifft.  Insgesamt war 2011 ein schönes  und aufregendes Achterbahn- Jahr. Auf zu neuen Abenteuern  L.I.F.E.G.O.E.S.O.N. 2012.

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